Reformatio

Kann man Gottes Gnade widerstehen? (#373)

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Warum manche Menschen das Evangelium hören und trotzdem nicht glauben – und andere plötzlich doch?

In dieser
Folge der TULIP-Reihe spricht Lukas Strauß mit Boris Giesbrecht über den vierten Punkt: die wirksame Gnade (oft „unwiderstehliche Gnade“ genannt). Wie kommt das, was Christus am Kreuz vollbracht hat, tatsächlich bei uns an? Wie verändert Gott unser Herz, damit wir wirklich glauben können?

• Warum der Begriff „unwiderstehliche Gnade“ oft missverstanden wird – und warum es nicht um Fremdsteuerung oder Marionetten geht, sondern darum, dass Gott an unserem Willen handelt 

• Synergismus oder Monergismus? Warum die Bibel klar macht: Gott allein wirkt den Glauben in uns

• Wiedergeburt vor dem Glauben – warum ein geistlich toter Mensch erst neues Leben braucht, bevor er glauben kann und will

• Das bewegende Beispiel von Lydia: „Gott tat ihr das Herz auf“ – und warum selbst Judas trotz aller Nähe zu Jesus nicht glaubte 

• Warum diese Lehre kein kalter Dogmatismus ist, sondern riesigen Trost schenkt: Kein Mensch ist zu weit weg für Gottes Gnade, und unsere Rettung hängt nicht an unserer Leistung

Boris Giesbrecht und Lukas Strauß zeigen: Wenn Gott ruft und das Herz aufschließt, dann geschieht es auch. Der äußere Ruf des Evangeliums ergeht an alle – der innere, wirksame Ruf verfehlt niemanden, den der Vater dem Sohn gibt.

Eine Folge, die den Heiligen Geist groß macht, unser Herz demütigt und zugleich mit tiefer Heilsgewissheit und neuem Mut zum Gebet für unsere Liebsten erfüllt.

Hör rein und lass dich von der Kraft der souveränen, wirksamen Gnade Gottes neu begeistern. 🎧

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Intro-Musik: David Klautke

Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: https://filmmusic.io/standard-license

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SPEAKER_01

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reformatio. Heute ist wieder Boris Giesprech bei mir. Schön, dass du da bist Boris. Ich freue mich auch. Danke. Wir gehen weiter durch unsere Reihe durch die fünf Punkte. We have the Sünde, haben uns dann, was Gott's Plan is, um uns zu retten, uns aus dieser Sünde rauszuholen, and that er am Kreuz das Sühnerwerk vollbracht hat, that er gesagt hat, it is vollbracht, dass er dort for seine Schafe gestorben ist. Heute wollen wir uns anschauen, wie uns das zuteil wird. Also, wie wir uns Gott an uns, so dass das, was Christus getan hat, für uns gilt? Wie verändert er unser Herz?

SPEAKER_00

Genau, das ist ja der vierte Punkt von diesen fünf Punkten. Und der wird ja manchmal übersetzt mit unwiderstehlicher Gnade. Ob jetzt unwiderstehliche Gnade jetzt der beste Begriff ist oder ob der vielleicht manchmal bei Leuten irgendwas weckt, was er nicht wecken sollte oder so, darüber können wir ja gleich nochmal reden. Aber vielleicht wäre es nochmal interessant, damit zu beginnen, tatsächlich mit den Missverständnissen anzufangen. Also was verstehen manchmal Leute darunter, was aber nicht darunter verstanden werden sollte. Also dieser Begriff der unwiderstehlichen Gnade. Da wird ja manchmal so der Gedanke, oder manche verwenden ja dieses Bild, dass wir als Christen wie Marionetten sein, die so fremdgesteuert sind. Also etwas, wo wir gar nicht anders können. So dieses Bild von da hat jemand Macht und Gewalt über uns gegen unseren Willen. Und das verstehen manche under diesem Punkt unwiderstehliche Gnade. And we möchten von vornherein schon sagen, it is by dieser Lehre nicht darum, dass God given unseren Willen handelt, sondern dass God in or unserem willen handelt. That is eighteen. But the pun is, we handled God by the Frage der Rettung.

SPEAKER_01

Es ist absolut notwendig, dass wir eine Herzensveränderung bekommen, dass wir von Neuem geboren sind. When that nicht passiert, dann können wir das Reich Gottes nicht sehen, dann können wir nicht in das Reich Gottes eintreten. Oder anders gesagt, when the Herzensveränderung an uns nicht stattfindet, dann können wir nicht glauben. And deswegen betonen that God gives us handled, sondern that we can will, so that we see that we version and then our antworten.

SPEAKER_00

In geistly since I must in dieser Lehre fest haben, diese unwiderstehliche or vielleicht auch besser gesagt, wirksame Gnade. When God etwas tut, dann geschieht es auch. That is either here the Gedanke dahinter. We unterscheiden dann hier bei dieser Frage, wie geschieht jetzt diese Rettung zwischen Synergismus and Monarchismus, and that's the two begriffe, über die wir uns jetzt auch nochmal kurz unterhalten sollten.

SPEAKER_01

Yeah, also vielleicht kurz erklärt, was these beide begriffs bedeuten. Synergismus is eben das zusammenwirken von Mensch and God in this verändering process. In forgive to monarchism, also the mono, the eyes that arbeited, namely God. Also, Synergismus, God and Mensch arbeiten zusammen. There is this build that's the link and God tried the remote pedal, and so arbeiten we have a fahrer zusammen forward. And the monarchism, in game, God worked align, and the mensch has kept anything, it is alright's work.

SPEAKER_00

That is a wichtiger pun, derivation in Glauben in uns wirkt. Das heißt, der Willen wird hier gar nicht ausgeschaltet beim Menschen, sondern der Wille wird von God erneuert, sodass er glauben will, dass er glauben kann und dass er sogar glauben wird. Das ist so der Punkt. Also nicht nur, dass er glauben will, sondern dass er auch glauben wird. Das ist der Gedanke.

SPEAKER_01

We hadden ja schon for a Monday the podcast-Folge zum unfreien Willen. Da sind wir auch drauf eingegangen. And da hatten wir das Bild von einem Aquarium, which nur zur Hälfte gefüllt is. Selbst when the fish in this aquarium, in the obvious aquarium, will it not. So is our will begrenzt before we are. And the Heilige Geist and Willen to glauben, so that we then eat the Fähigkeit, and we can't do it.

SPEAKER_00

Das ist eine spannende Frage. They're not the gleiche wie der daneben an. Woran liegt das? Jetzt könnte der eine sagen, der glaubt, könnte sagen, ich habe gleich ein besseres Verständnis, kann es besser verstehen. Und wir würden hier festhalten, der kann derjenige, der glaubt, der kann nur deshalb glauben, weil Gott diesen Glauben in ihm wirkt. Wir denken da zum Beispiel an Judas. Judas ist jahrelang mit Jesus unterwegs gewesen. Wir können sicherlich dieser Lehre von Jesus nicht vorwerfen, oder wir können Jesus nicht vorwerfen, dass er nicht klar genug gewesen wäre oder dass er irgendwie das Evangelium nicht sauber dargestellt hätte. Er war der Messias selbst. Keiner von uns came wahrscheinlich so nah dran wie Judas an das Leben von Jesus. Trotzdem sehen wir, dass er nicht dabei war. Woran lag das? Nicht einfach, weil er von außen hat er genau das gleiche gehört wie die anderen Junge auch. Und trotzdem hat er nicht geglaubt, weil hier er nicht erlebt hat, wie Gott. Die liegt bei Judas. Aber den anderen hat Gott das Herz aufgeschlossen. Das heißt so schön, glaube ich, Apostelgeschichte 16, bei der Lydia, die dann das Evangelium heard, and God tattoo that so schön formuliert. Genau, that must go.

SPEAKER_01

Understand that God das Herz auftun must, damit we glauben können, beantwortet ja auch die Frage, die man sich vielleicht stellen würde, was jetzt zuerst kommt. Wiedergeburt oder Glaube. Weil wir ja gerade immer wieder beides verwendet haben. Man könnte ja denken, ich glaube, and dadurch passiert dann die Erneuerung, die zwar Gott in mir wirkt, aber mein Glaube ist der Auslöser. Man könnte auch im Umkehrschuss sagen, Gott macht die Wiedergeburt anders.

SPEAKER_00

Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich in der Vorlesung saß genau zu diesem Thema und da fiel dann der Satz the Wiedergeburt comes for the glaube ich. Für mich war das ein Punkt, wo ich da hat sich in mir was geregt und Widerstand geregt. Das kann ich sein. And I think that's a punch, mitem ich lange gehadert. I had an idea that God reaged auf uns. And ich denke, wir gehen ja die fünf Punkte durch und wenn wir consequent weiterdenken, dann müssen wir zugeben, naja, die Wiedergeburt muss for dem Glauben kommen. We könnten nicht glauben, wenn dieser Glaube nicht in uns gewirkt wird. And ich finde auch gerade Epheser 2, lass uns diese Stelle auch gerade nochmal lesen, Epheser 2. Das ist ja diese bekannte Stelle von, wo Paulus gegenüberstellt, was vorher war und was jetzt ist. Und gerade wenn wir ja von einem toten Menschen, nicht von einem kranken Menschen oder von einem entstellten Menschen reden, sondern von einem geistlich toten Menschen reden, dann müssen wir sagen, naja, wir müssen dann ja auch von einem Menschen reden, erstmal etwas geschenkt werden muss, damit er kann. Also das wäre dieser Gedanke. Aber lass uns mal zu Epheser 2 gehen und diesen Update listen. Epheser 2, und Paulus von diesen wunderbaren großen Wahrheiten spricht, and then ab Vers 8 bis 10 sagt er, denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben. Und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Und Gott muss diesen Glauben vorher schenken, also er muss das Herz erneuern vorher, damit dieser Glaube da ist. Und deshalb kommt die Wiedergeburt auch vor dem Glauben.

SPEAKER_01

Ich meine, was wir dazu sagen müssen, ist, that is just the logische Folge. Richtig. Oder nicht die zeitliche Folge. We would just not sagen, Gott schenkt die Wiedergeburt anders, two years later fängt the person an zu glauben. Es ist eher die Frage, was muss zuerst passieren in der logischen Consequence, so wie the Bible uns sagt, is it eventually the Wiedergeburt passiert and then der Glaube, auch when we this wahr in unserem personal or auch when we mit Leuten sprechen in einem Zeugnis von anderen, immer auf den gleichen Zeitpunkt datieren würden, sofern man so einen Zeitpunkt datieren kann in seinem Leben. Genau, das ist korrekt.

SPEAKER_00

Wobei sicherlich nicht jeder diesen Zeitpunkt auch benennen kann, so ganz klar. Vielleicht wünschen sich manche, dass sie so einen klaren Zeitpunkt hätten und auch berichten können, zu sagen, ja, ich bin da unwiderstehlich gerufen und gezogen worden. Und ich denke, diese Geschichten gibt es, wo wir sagen müssten, ja, Menschen, die gar nicht dann anders konnten, als diese Herrlichkeit Gottes zu sehen und sich dafür jetzt in menschlicher Sprache zu entscheiden. Und wenn sie ehrlicherweise sind, sind sie natürlich auch dahin geführt worden von Gott. Aber es ist nachvollziehbar, dass wir sagen, wenn wir dann, wenn wir über die Dinge nachgedacht haben, dass wir dann gesagt haben, ja, ich entscheide mich dafür aus menschlicher Perspektive. Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir sagen, all die Sachen, die geschehen sind, die haben uns dahin gebracht, dass wir das sagen können überhaupt.

SPEAKER_01

Fairerweise. Es ist ja keine Einladung zur Selbsthilfe. Also wenn man jetzt diesen Gedanken vom Synergismus weiterdenkt, könnte man das ja schon auch so verstehen wie, wenn ich den ersten Schritt mache, dann ist es Gott, der mir wieder auf die Beine hilft und der mir von diesem Zustand raushilft. Und das ist es eben genau nicht, diese Wiedergeburt, sondern das ist wirklich eine konsequent von Gott ausgehende, eine konsequent von Gott ausgehende Tat und nichts, wo der Mensch irgendeinen Anteil hätte.

SPEAKER_00

Genau, wir müssen doch aufpassen, dass wir jetzt nicht sagen, Gott stellt den Menschen nur in diesem Zustand so weit wieder her, dass er jetzt fähig ist zu glauben. Sondern würden, wenn wir von dieser wirksamen Gnade sprechen, dann würden wir auch sagen, Gott, das ist auch der, der diesen Glauben auch wirkt. Also der nicht quasi nach dem Motto wieder diesen Zustand von Adam herstellt, and jetzt bist du in der Rolle to entscheiden. Und ich würde sagen, so becomes der Mensch wieder, würde einen too großen Raum hinein, dass er jetzt der entscheidet. Es ist Gott, who are the world. Also der not to be able, sort of in us. But in the Bible, that we have citizen in the last few years. Niemand comes to the Vater when the Vater nicht seized, and none that to meet, also the Vater gibt, to me comes. This is so that ruft, when er spricht, then we unterscheiden ja ganz bewusst, ich habe es vorher auch gesagt, dieser äußere Ruf, der geht alle Menschen. Alle Menschen have den Auftrag umzukehren.

SPEAKER_01

When this äußere Ruf verbindet mit dem inneren Ruf, wo Gott auch das Herz verändert, and it is eben auch diese losgelöstheit von unserem menschlichen Willen anderer menschlichen Verantwortung, der uns diesen Trost gibt, der dadurch kommt. When we die wären, auf die es ankommen würde, then wäre das wieder ein Hindernis for us, wirklich sicher to sein. Then wäre es für uns wieder the Frage, die weiter: Yeah, before we then really gerettet, have you really been? Then we were in self and not auf Christus shout, who's for us vollbraced and for us all this get, that this vollbrachte work for us gilt.

SPEAKER_00

Yeah, despite this unwiderstehliche, this for us so an trost, where we can have for the one or other midmenschine hoffing. We think, they are so verbo. We couldn't forstand, that gives you some glaucen kommen. Yeah, gerade diese wirksame Gnade, die lässt uns doch glauben und hoffen, dass sie auch für unsere Lieben zutrifft.

SPEAKER_01

Yeah, ich glaube, das ist ein gutes Schlusswort, zu sehen, dass die Gnade Gottes eben so groß ist, dass niemand zu weit weg ist dafür, und dass sie so groß ist, dass auch wir durch diese Gnade ergriffen werden können und dürfen oder vielleicht sogar schon wurden, und dass das uns auch eine Sicherheit gibt zu wissen, dass das wirklich für uns gilt. Ganz genau. Und um diesen Punkt soll sie dann auch beim nächsten Mal nochmal vertieft gehen, wie uns die ganzen Dinge, die wir jetzt in den letzten vier Folgen betrachtet haben, wirklich zum Trost und zur Gewissheit werden dürfen. Und dann freue ich mich, dass du auch nächstes Mal nochmal da bist. Zum letzten dieser fünf Punkte. Vielen Dank.