Reformatio
Der Podcast der Zeitschrift "Bekennende Kirche". www.bekennende-kirche.de
Reformatio
Ist der Mensch völlig verdorben? (#367)
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Total verderbt? Oder doch irgendwie gut im Kern?
Diese Frage
trifft viele Christen mitten ins Herz – und genau darum geht es in dieser
Folge. Boris Giesbrecht ist zu Gast und wir starten die fünfteilige TULIP-Serie
mit dem ersten, oft missverstandenen Punkt: Völlige Verderbtheit.
• Warum „gute
Menschen“ trotzdem geistlich tot sind – und was Epheser 2 + Römer 3 wirklich
sagen
• Der Sündenfall verändert nicht nur Taten, sondern das ganze Herz: Denken,
Fühlen und Wollen
• Drei gängige Sichtweisen auf den Menschen – welche davon ist eigentlich
biblisch?
• Warum diese Lehre kein Wolf im Schaftspelz, sondern ein Schaf im Wolfspelz
ist – und wie viel Trost darin steckt
• Wie völlige Verderbtheit sola gratia erst richtig groß und sicher macht
Boris Giesbrecht und Lukas Strauß räumen Karikaturen aus dem Weg und zeigen: Diese „harte“ Wahrheit ist der beste Boden für echten Trost und echte Hoffnung.
Hör rein – und
lass dich überraschen, warum gerade dieser erste Punkt der ganzen Serie so
befreiend ist. 🎧
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Intro-Musik: David Klautke
Outro-Musik:
Heartwarming by Kevin MacLeod
Link: https://incompetech.filmmusic.io/song/3864-heartwarming
License: https://filmmusic.io/standard-license
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Reformatio. Heute ist Boris Gießbrecht bei mir. Schön Boris, dass du da bist. Und wir sprechen über die Frage, was Sola Gratia eigentlich bedeutet und was Sola Gratia nicht bedeutet. Also, was bedeutet es, wenn wir sagen, wir sind aus Glauben allein gerettet? Das finde ich echt eine voll wichtige Frage. Das ist eigentlich die Frage, die jeder Christian beantworten muss. Wie werden Menschen gerettet? Genau. Und das wollen wir machen anhand eines Akronyms, das aus dem Englischen recht bekannt ist. Tulip, auf Deutsch übersetzt Tulpe, steht für die fünf Punkte des Calvinismus, wie sie manchmal genannt werden. Auch wenn die Bezeichnung ja eigentlich gar nicht ganz so korrekt ist, wenn man mal ehrlich ist.
SPEAKER_01Genau. Weil sie ja streng genommen gar nicht auf Calvin zurückgehen. Sie sind ja eigentlich entstanden, wenn man so will, diese fünf Punkte Jahrzehnte noch nach Calvin. So fair muss man vielleicht sein. Sie gehen nicht auf Calvin zurück, aber Calvin hätte vermutlich auch nichts dagegen.
SPEAKER_00Ich denke nicht, dass er was dagegen gehabt hätte. Ich meine, man kennt diese fünf Punkte, vielleicht aus dem Amerikanischen, da sind sie, glaube ich, ein bisschen präsenter. Aber auch im deutschsprachigen Raum sind sie bekannt geworden. Dann nicht unter den englischen Namen, die dann eben das T-U-L-I-P abbilden und dann das englische Wort Tulpe bilden, sondern unter den deutschen Namen. Ich glaube aber tatsächlich, dass die meisten Leute dieses Akronym vielleicht kennen, aber gar nicht so wirklich wissen, was dahinter steht oder was diese einzelnen Lehren bedeuten. Ich glaube, oft hat man einfach ein Bild von diesem Calvinismus, den fünf Punkten im Kopf, das so aber gar nicht korrekt ist, sondern eher so einer Karikatur entspricht.
SPEAKER_01Genau, einmal, und der Gedanke ist ja auch schon, es ist, es sind die fünf Punkte des Calvinismus. Aber vielleicht muss man fairerweise sagen, sie sind ja nicht einfach eine Idee gewesen, eine Marketing-Idee gewesen, sondern sie sind ja eine Reaktion auf etwas gewesen. Und das ist vielleicht auch wichtig nicht zu vergessen. Das ist sicherlich ein Markenzeichen für den Calvinismus, aber ich würde sagen, es ist nicht die einzige Lehre, die den Calvinismus ausmacht. Es gibt noch viele weitere Punkte. Also wenn wir uns jetzt in dieser Serie Gedanken über den Calvinismus machen, dann legen wir einfach den Augenmerk auf die Fragen der Errettung jetzt gerade. Aber ich würde sagen, die reformierte Theologie geht natürlich weiter als die Frage der Errettung. Aber ich denke, es ist ein guter Ausgangspunkt, würde ich sagen.
SPEAKER_00Ich glaube, hier kann man schon auch sagen, du sagst als Antwort auf eine Bewegung. Und ich glaube, man kann schon sagen, wenn man vielleicht die Verbindung nochmal zu dem Sola Gratia nimmt, das wir am Anfang angesprochen haben, man kann sagen, dass es eine Antwort war auf Leute, die die Errettung nicht zu 100% auf die Gnade gebaut haben, sondern versucht haben, an den Menschen ein Stück mehr ins Zentrum zu rücken, als das eben durch das Solar Grazia allein aus Gnade ausgedrückt wird.
SPEAKER_01Vielleicht auch mit dem Wunsch, ich meine, du hast vorher von Karikaturen gesprochen, vielleicht auch mit dem Wunsch, die Verantwortung beim Menschen zu sehen. Können wir auch anerkennen. Ich denke, da werden wir auch nachher drauf zu sprechen kommen, die Frage nach der Verantwortung. Aber so, dass wir mit der Serie auch ein Stück weit die Karikaturen oder die Missverständnisse aufgreifen, die da sind, und auch ein bisschen die Schönheit zu zeigen, den, und ich würde sagen, den Trost. Ich hatte mal was gehört über diese fünf Punkte des Calvinismus, das fand ich echt eine schöne Formulierung. Da hat jemand gesagt: The five Punkte des Calvinismus sind wie ein Schaf im Wolfspelz. Also we kennen eigentlich den Wolf im Schafspelz, also jemand who böse is, but durch gute Äußerlichkeiten verdeckt. Und jemand hat es genau andershire. They said, Yeah, manchmal kommen weiter ziemlich scharf rüber and verletzend sogar. Total verletzend kommt uns das dann rüber and total erniedrigend. When we were the Verderbter des Menschen sprechen heute zum Beispiel. Die werden ja auch nicht ohne Grund bezeichnet als die Lehren der Gnade. Und Gnade ist ja etwas, was wir schön finden, oder? And good finden und tröstlich finden. Und dass wir diese Missverständnisse aufgreifen, ehrlich aufgreifen, ich glaube, da sind ehrliche Wünsche, ehrliche Gedanken dahinter. Dass wir, sag ich mal, wie diese Maske, diesen Wolfspelz mal upleben and some Trost kommen. That's an wegen heute in dieser Zeit.
SPEAKER_00I think that's this, what we won't have in the next five folks. Heute fangen wir an mit der Verderbtheit des Menschen als Ausgangspunkt. But then bewegen wir uns ja stück for stück durch den Plan Gottes für uns Menschen, wie er uns erwählt hat, wie er für uns auf diese Erde gekommen ist und für uns zu sterben, wie uns diese Gnade zuteil wird und wie er uns auch bis zum Ende durchführen wird. Und ich glaube, wir werden in jeder Folge am Ende sehen, was für ein großer Trost das für uns bedeutet und wie schön diese Lehren eigentlich sind. Genau, das erste, der erste Buchstabe in dem Akronym steht für Total Depravity. Im Deutschen könnte man vielleicht sagen, völlige Verderbtheit. Das ist vielleicht schon wieder so ein Begriff, wie du gesagt hast, der sehr scharf klingt, aber bei dem wir wirklich gut verstehen müssen, was es bedeutet. Weil die Begriffe ja jetzt so gewählt sind, dass sie eben auch zu diesen T U L I P passen und deswegen vielleicht nicht immer ganz so gut definiert sind, wie man das vielleicht eigentlich machen müsste, damit man das Richtige versteht.
SPEAKER_01Genau, und ich denke, wenn wir diesen Begriff hören, totale oder völlige Verderbtheit, dann fragen wir uns zunächst mal, echt jetzt? Also wirklich? Weil wir haben dann konkrete Menschen vor Augen und uns fragen, die sind vielleicht sogar nicht Christen, und wir sagen, naja, aber so total verderbt, so völlig verderbt scheinen sie nicht zu sein. Wenn ich an meine, oder jetzt nicht bei mir, aber wenn ich jetzt als Person denke, ich hab eine ungläubige Großmutter, weil sie strahlt da eine völlige Hilfsbereitschaft aus. Und wenn wir da überlegen, wie sie sich investiert hat, vielleicht in ihre Familie selbstlos aufgeopfert hat, dann fragen wir uns, okay, diese Lehre von der totalen Verderbtheit, die geht ja in der Realität völlig vorbei, oder? Das sind so, glaube ich, so häufig auch die ersten Anfragen, die kommen. Und das können wir nachvollziehen, oder? Weil es Menschen tatsächlich gibt, wo wir sagen würden, das sind doch gut Menschen, ne? Und ich vielleicht auch noch mal ein bisschen auf die Spitze getrieben, stell dir den schlimmsten Menschen vor in der Geschichte, den du so im Blick hast. Ich denke, da wird jeder so seine Vorstellung haben. Und ich würde sagen, selbst dieser Mensch wird vermutlich auch Phasen gehabt haben, wo er zu gewissen Menschen, die er mag, auch liebevoll gewesen ist und aufwerungsvoll gewesen ist, zum Beispiel zu den eigenen Kindern. Das sind so Fragen, glaube ich, wo wir von dem Erlebten herkommen und sagen, die totale Verderbtheit erleben wir so nicht.
SPEAKER_00Und ich glaube, die Frage, die wir uns stellen müssen, ist vielmehr, was steckt hinter den Taten and nicht so sehr, was die Taten im Äußerlichen symbolisieren or im Äußerlichen sind. And not so sehr this, what we for augence.
SPEAKER_01Das ist, glaube ich, der Punkt, den du jetzt ansprichst. Also die Frage nach der völligen Verderbtheit geht tiefer als bei den Äußerlichkeiten zu bleiben.
SPEAKER_00Yeah, genau. Es betrifft die Frage, woher kommt die Sünde des Menschen und wie tief ist sie im Menschen verankert. Man könnte vielleicht sagen, dass es so drei Sichtweisen gibt über den Kern, über das Herz des Menschen. Zum einen könnte man sagen, das Herz ist gut, aber wir werden eben durch unsere Einflüsse von außen, durch die Umwelt, durch den Kontakt mit anderen Menschen negativ geprägt. Und deswegen tun wir so things, but im Kern sind wir eigentlich gut. Man könnte vielleicht auch sagen, we are in Kern should krank, also we have a problem in our hair. But the problem is not so great that we do things, but it is we can wait if we hear what good or what. And then the three, the radical that we said, or in the third way would we say that the hair is vulnerable. And this all things that we do for God. And I think this three are worth to vergle, but that's a way to say what the vulgar laid and what they are not laid. The vacuum would have a three point understation, and even this for God is this what we do and say the easier betrayal.
SPEAKER_01And the frage wäre jetzt ja eigentlich these three Sichtweisen, die du sehr treffend beschrieben hast, danach zu untersuchen, is das eine biblische Sichtweise? Also spricht die Bibel davon, dass der Mensch eigentlich gut ist, aber die Umstände haben ihn schlecht gemacht. Is der Mensch eigentlich nur krank? Muss geheilt werden, oder ist der Mensch tatsächlich geistig tot? Das ist die biblische Lehre. Und ich würde sagen, das ist der Moment, wo wir einfach zur Schrift greifen müssen und sagen, welche dieser drei Sichtweisen wird eigentlich von der Bibel unterstützt? Von der biblischen Lehre. Also nicht von der Lehre, der verderbt ist, sondern lehrt die Bibel die totale Verderbtheit. Und ich denke, da fallen uns ein paar Bibelversehen, and not nur einige, we can aber auch mal einige wirklich nennen, um zu sagen, this is really biblische Lehrer.
SPEAKER_00It's easy without what we wünschen, or what we are am liebsten had. When the error sichtweise stimmen würde that we impressed, then wäre das die deutlich besser Nachricht für uns als we in der Bibel finden. And I think deswegen is it so wicked that we not so, what will ich that rich is, sondern what the Bible was really stimmt.
SPEAKER_01This is a good pun. Und ich würde sogar sagen, du sagtest that wäre eine gute Nachricht, ich würde sagen, is this really? That's the frame. Darauf wollen wir ja hinaus, dass wir sagen, ich glaube sogar the Lehre that völlig verderbt klingt zunächst ziemlich scharf. Tut vielleicht auch weh. It should manchmal so eine pessimistische Sicht auf den Menschen. You would vielleicht aber sagen, wir haben vielleicht eine realisticke Sicht auf den Menschen. Vor allem geht es aber eigentlich darum, eine biblische Perspektive drauf zu haben. Und ich würde sogar sagen, dass diese Sichtweise eine gute Nachricht für den Menschen ist. Weil dann können wir daran festhalten, dass Rettung tatsächlich allein vom Herrn kommt. Dann ist sie auch gesichert. Das wird eigentlich der große Trost sein. Aber lass uns mal anfangen, lehrt die Bibel das tatsächlich. Das ist ja der Gedanke, den du hier aufgeworfen hast. Und ich denke, einer der Stellen für mich, wo ich sagen würde, die ist für mich so entscheidend, ist Epheser Kapitel 2. Und in Epheser Kapitel 2 beginnt Paulus, dass er schreibt und sagt, auch die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünde, in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, denn der Luft herrscht im Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams welt. Also ich finde diese describing, dass jemand tot war, also eben nicht gesund and von der Umwelt geprägt war, and nicht krank, sondern eben geistlich tot. Also wirklich Mausetot war. Also das ist diese Formulierung hier. Ich denke, sie ist ziemlich eindeutig. Oder wenn ich an Römer denke, Römer 3. Römer 3, das müssen die Verse 10 und 11 sein. Und dort steht, es ist keiner gerecht, auch nicht einer, es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts, da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. Also diese unmissverständliche Aussage betrifft es. Und dieses Totem, ich glaube, es lässt auch keinen Spielraum for irgendeine Discussion, ob jetzt irgendwie doch ein bisschen was there is an gutem, sondern so dieses radicale. We must fragen, wie jetzt unseres. And I think we have said, this is the hair. And that's to speak. What is the hair? What has the suntenfall with our head gemacht? This is the entry, which we have.
SPEAKER_00When Genesis 3 leaded, also the Synthes, the Geschichte, when Adam and Eva this fruit geben, then this is a banalitation. It worked either as when this growth passiert. Ich glaube, erst wenn wir das wirklich durchdacht haben, können wir verstehen, was mit unserem Herz eigentlich wirklich geschehen ist.
SPEAKER_011. Mose Kapitel 3. Und was ist eigentlich Sünde? Was ist diese Verderbtheit? Also vom Wesen her sehen wir, dass es diese Rebellion gegen Gott ist. Gott hat gesagt, aber sollte Gott wirklich gesagt haben, so der Mensch weiß es besser. Also diese Ablehnung von Gottes Wegen, von Gottes Gesetz. Und das ist diese Rebellion, die wir bei Adam und Eva schon sehen. Und das ist so dieser Kern, sag ich mal, was Sünde ausmacht. Und die Konsequenzen werden uns ja eigentlich dann auch schon beschrieben in 1. Mose Kapitel 3. Diese Trennung von Gott, die wir erleben, aber auch, dass der Mensch seit dem Sündenfall von der Sünde halt auch gezeichnet ist. Sowohl körperlich. Ich meine, wir alle altern, wir sterben irgendwann. Aber ich glaube, das ist das eine, was wir als Folge des Sündenfalls sehen. Und ich glaube, diese Auswirkung auf das Herz, das ist das Entscheidende, was du früher angesprochen hast. Was ist seit dem Sündenfall anders mit dem menschlichen Herzen? Und das ist, glaube ich, das, worauf wir zu sprechen kommen sollten, wenn wir darüber nachdenken, ist der Mensch völlig verdorben oder verderbt. Und ich denke, wir sollten darüber nachdenken, dass der ganze Mensch das Denken, das Fühlen, das Wollen, and eben nicht nur einfach on einem Aspekt, nicht nur der körperliche Aspekt, sondern der ganze Mensch from the Sünde, seitdem gezeichnet is. And ich würde sagen, we are seit dem Sündenfall nicht auf der Suche nach God. From Anfang an, Adam, wo bist du? Zieht sich eigentlich durch bis zum Ende. Gott ist der Weg zum Menschen macht. While the Mensch selber, even in seinem Think, in seinem Wollen, in seinem Feeling, not God fragt. And vielleicht is this where we're here and we drückt this tatsächlich aus. Spring the Bible tatsächlich, that the Mensch in the Sunden falls inträchtigt is in his wallen beeinträchtigt is.
SPEAKER_02Yeah.
SPEAKER_00Sondern that this jaw in the ständiger kampf is unsight to nehmen for God and wirklich ihn als oberste Priorität in unserem Leben festlegen. Ich glaube, das zeigt ein Stück diese Auswirkungen des Sündenfalls und der sündigen Wurzel in unserem Herzen.
SPEAKER_01Genau, und fast das Denken, du hast es auch schon angesprochen, das Denken wird da, oder ist davon betroffen. Römer Kapitel 1 spricht auch diese Frage an. Nach dem Denken, können wir gerade Römer Kapitel 1, das müsste Vers 21 sein. Lesen Sie das auch gerade mal vor. Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahnverfallen und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Also auch hier, das ist eine andere Ursetzung von Denken sprechen, nur Gedanken im nichtigen Wahnverfallen. Also dieses Betroffensein von dem, das Denken vom Sündenfall betroffen ist. Ich denke jetzt an Jeremia, Kapitel 17. Trügerisch ist das Herz. Und ich finde es spannend, wenn wir über diese Frage nachdenken. Naja, warum sollte ich für etwas bußen, was jemand anders getan hat, Adam and Eva? Aber ich denke so, über diese Frage Sünder sein, Verderbtheit and so drüber nachzudenken, hilft es etwas im Blick zu behalten. Also we are not Sünder, weil we Sündigen, sondern we Sündigen, weil we Sünder sind. So here the Frage of Sündigen Taten and Sündigsein in Verbindung zu bringen. Und sagen, seit dem Sündenfall können wir sagen, es ist kein Mensch mehr, der ohne Schuld auf diese Erde kommt. Ich weiß, es ist schwierig, gerade wenn wir vielleicht an Babys denken oder Babys denken, wo wir sagen, ah, die haben doch noch nicht gesündigt. So empfinden wir das vielleicht. So unschuldige Wesen, würden wir sagen. Aber wer Eltern oder wer Vater oder Mutter ist, der wird das vielleicht schon früh merken, auch wie selbstzentriert ein Kind sein kann. Wie es hoffentlich nicht nach Gott fragt. Das ist dann vielleicht bei erwachsenen Menschen, wo wir dann manchmal sehen, okay, da ist vielleicht dann ein gut Menschentum vorhanden und sowas. Da fragen wir uns, wie kann es da sein kann. Aber da merken wir, es dreht sich halt doch manchmal, wir fragen nicht nach Gott. Also Römer 14 sagt uns ja eigentlich alles, wo nicht nach Gott gefragt wird, nicht Sünde and Schuld is. But this, we are from Wesen her betroffen, we frame not Gott. Und ich finde das Johannes-Evangelium der Bibel, where so ziemlich deutlich was, the mensch fragt nicht nach Gott. Da sagt Jesus to God, when man is from Nothem. And this new gebort macht deutlich, it must not geheilt, it's a bit verbessed. This is what from out. And this Johannes Evangelium is clear, like Johannes 8. Niemand comes from the Vater, 6 sein, none comes to the Vater, when the Father it is not. That's what we overdenken, self is not by us forhold. And I think the Bible is radical in this point.
SPEAKER_00And also you have this with Nicodemus, and it's so interesting that Jesus two aussagen triffed in this respect. He said the one: niemand can in this when they are from Neuem Geborn is, and niemand can the Himmelreich sehen, when he is from Neuem Geborn is.
SPEAKER_01Damit sind wir eigentlich schon fast bei dem nächsten Punkt, beim U, bei der bedingungslosen Erwählung. Also ich denke, bei der totalen Verderbtheit geht es nicht darum, zu sagen, der Mensch hat keine Verantwortung. Wir würden sagen, das wird auch beim nächsten Mal das Thema sein. Der Mensch hat tatsächlich verantwortung. Vom Wesen her nicht. Geistlich tot is and not fragt. Natürlich müssen wir sagen, yeah, the Mensch has in this sinner Entscheidungsfreiheit, but he verantwortung had. But I would say, when we have the Menschen gucken, we can earn that the man hat eine Entscheidungsneigung. Und die is nicht die, die nach Gott fragt. Also ich meine, this is Jonathan Edwards gewesen, der diese Unterscheidung gemacht hat zwischen Entscheidungsfreiheit und Entscheidungsneigung. Okay, dann sprechen wir deswegen über diese Verantwortung, über diese Freiheit, die du hast. Aber das ist keine wunderbare Freiheit. Es ist eine Freiheit, wo wir nach Römer 3 eigentlich feststellen müssen, diese Freiheit fragt nicht nach Gott. Kann man das denn wirklich noch Freiheit nennen? Das ist eigentlich eine Unfreiheit des Willens, wenn man ganz ehrlich ist. Weil wir nicht nach Gott fragen. Und deshalb, ich meine, Calvin sagt das in seiner Institutio: was ist das schon für ein Ding, da from Freiheit des Willens zu sprechen, wenn es ein will is, der nicht nach God fragt? And I think this is a pessimistic size of the willingness. It is a, I would say, a realistic perspective, and I would say, and this couldn't be unsfragen, wherean liegt der Trost?
SPEAKER_00Even weil uns diese Lehre so deutlich zeigt, dass wir Buße brauchen. Ich glaube, kaum was anderes macht die Notwendigkeit für die Umkehr so deutlich wie Dramatic dieser Synde. The Synde is so deep in de hercen drin. Alles was du tust, alles du denkst, alles du fehls and willst is from this. And you brainstorm this for your hand. I think that is this what this so deadly and what she is so deadly.
SPEAKER_01This is the tea. But it bereites hold the wake for the other punk. We read from Sola Grazia. It is not a line that we rettet. But it begins by this T, by this vulgar Verderbtheit. Wenn das nicht der Fall ist, dann wäre es doch irgendwie beim Menschen zu finden. Und dass der Trost jetzt nicht darin liegt, irgendwas im Menschen zu finden, sondern wirklich zu sagen, jeder menschliche Stolz wird eigentlich mit diesem T von Anfang an durchstrichen. Da gibt es nichts, worauf wir stolz sein können. Rettung liegt allein beim Herrn. Rettung liegt allein beim Herrn. Und ich denke, das T, also diese voller Verderbtheit, oder vielleicht auch ist ein anderer Begriff oder ein besserer Begriff, die radikale, also die völlig durchdringende Verderbtheit in alle Bereiche. Also kann sein, man muss Menschen wirklich gute Dinge tun in menschen Augen, aber wirklich von der Wurzel her als auch, sag ich mal, in die Breite her, Menschen nicht nach Gott fragen. Und wenn Gott nicht eingreifen würde, dann wäre keine Hoffnung da. Und ich glaube, der Startpunkt ist vielleicht ernüchternd. Aber der ist so wichtig, damit wir Gottes Gnade richtig feiern können. Es macht uns demütig. Ich würde sagen, das macht den Menschen demütig. Aber wenn es den Menschen demütig macht, kann es gleichzeitig den Erlöser so groß machen. Und deshalb finde ich, ist diese Lehre am Anfang, am Start sehr, sehr wichtig.
SPEAKER_00Und es bereitet eben den Weg für alles, was kommt. Ich fand es interessant, RC Sproul hat mal ein Beispiel gebracht, er hat seinen Studenten vorgestellt, diese fünf Punkte, and then bei T wer this then glaubt. And all the hand gehoben. Dann ist er weitergegangen zu U, had gefragt, das waren schon weniger, and then by L waren es nochmal weniger. And he said, When you that by T glaubt and when this is what the Bible says, then braucht ihr auch die anderen Punkte. And I find this Beispiel so tröstlich, weil es uns zeigt, yeah, we have this radicale Verderbtheit. Yeah, we laufen weg von Gott. But this is not the Ende der Geschichte, sondern das ist erst der Anfang. Und das ist nicht der Anfang von unserem Tun, sondern von Gottes tun. Sehr gut. Das ist ein guter Schlusspunkt. Zumindest für den ersten Punkt. Für den ersten Punkt. Nächstes Mal geht es dann weiter mit dem U. Vielen Dank dir, Boris, dass du da warst. Und vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.